Astronomie ist vielleicht etwas hochtrabend ausgedrückt für einen abendlichen Sterngucker. Die physikalischen Zusammenhänge sind mir in vielen Teilen viel zu hoch... aber ich betrachte gerne den Sternenhimmel.
Als Kind habe ich in vielen abendlichen Sitzungen die Sternbilder im Eigenstudium mit Hilfe eines kleinen alten Büchleins bestimmt. Wie war das nochmal: Wenn Sie die hintere Achse des Großen Wagens um das Fünffache verlängern, gelangen Sie zum Polarstern und wissen, wo Norden ist... So in diesem Stil halt.
Wie aufregend war es dann mit dem Feldstecher zum ersten Mal den Andromedanebel lokalisiert zu haben! Zu wissen, welche Sterne das große Sommerdreieck bilden (Deneb, Wega, Atair), die sieben (eigentlich neun) sichtbaren Sterne der Plejaden beim Namen zu kennen... Später dann unter dem Südhimmel Australiens zu sitzen und zum ersten Mal das Kreuz des Südens zu sehen.
Jetzt hat es mir besonders der Mond angetan. Ihn beobachte ich sehr gerne, was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich (noch) kein Teleskop besitze und er sich am einfachsten beobachten lässt. Viele Nächte habe ich schon draußen verbracht um zum Beispiel Mondfinsternisse zu betrachten.
Das Thema habe ich jetzt neu aufgenommen, da ich mich gerade in einer Entscheidungsphase befinde: Ich möchte mir nämlich ein Teleskop anschaffen!

