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Sony DSC-HX90: Kameraeinstellungen

 

Inhalt

 

Die Links führen zu Themen, die weiter unten auf dieser Seite behandelt werden:

 

 

Die nachfolgenden Ausführungen können zum allergrößten Teil auch für die Modelle Sony DSC-HX90V und Sony DSC-WX500 (mit Einschränkungen, da die WX500 nicht alle Einstellungen der HX90-Modelle besitzt) genutzt werden. Wahrscheinlich gelten sie zum Teil auch für die vorhergehenden Modelle DSC-HX60 und DSC-HX60V.

 

Sony DSC-HX90: Kachelmenü, Auswahl "Kameraeinstellungen"
Sony DSC-HX90: Kachelmenü, Auswahl "Kameraeinstellungen"


 

Unter den Kameraeinstellungen werden Einstellungen vorgenommen, die Auswirkungen auf die Aufnahme haben.

 

Insbesondere versuche ich auch auf Abhängigkeiten hinzuweisen (warum z.B. manche Menüpunkte unter bestimmten Konstellationen "ausgegraut" und damit nicht wählbar sind).

 

Ich verweise auch auf Menüpunkte in anderen Menüs (Benutzereinstellungen, Einstellungen), wenn ich der Meinung bin, dass der Punkt thematisch passt.

 

Da ich ja ein (zeitweiser?) Umsteiger von den Panasonic Lumix TravellerZoom-Modellen bin, werde ich an passender Stelle auf die jeweilige Funktion der TZs verweisen.

 

Meine eigene Einstellung ist immer in der "Titelzeile" der einzelnen Funktion vermerkt. Die Auswahl ist meine persönliche Einstellung und ich habe damit bisher gute Erfahrungen gemacht, was aber rein subjektiv ist und nicht ausschließt, dass für andere Einsatzgebiete andere Einstellungen zu bevorzugen sind!


 

Menüseite 1

Bildgröße: L: 18M (bei einem Seitenverhältnis 4:3)

Die Bildgröße, also die Pixelanzahl, hängt auch vom Seitenverhältnis (siehe nächster Unterpunkt) ab. Die Kamera hat vier verschiedene Einstellungsstufen: L (= Large/Groß), M (=Medium), S (= Small/Klein) und nur im Seitenverhältnis 4:3 auch VGA (= Video Graphics Array, sehr kleines Format, das manchmal für Internet-Postings verwendet wird). Nachfolgend die Pixelanzahl bei den verschiedenen Seitenverhältnissen. Hier kann z.B. gesehen werden, dass die maximale Pixelzahl von 18 Megapixel (MP) nur im Format 4:3 erreicht werden kann.

 

Bildgröße bei einem Seitenverhältnis von 3:2

  • L: 16MP 4896×3264 Pixel
  • M: 8.9MP 3648×2432 Pixel
  • S: 4.5MP 2592×1728 Pixel

Bildgröße bei einem Seitenverhältnis von 4:3

  • L: 18MP 4896×3672 Pixel
  • M: 10MP 3648×2736 Pixel
  • S: 5MP 2592×1944 Pixel
  • VGA 640×480 Pixel

Bildgröße bei einem Seitenverhältnis von 16:9

  • L: 13MP 4896×2752 Pixel
  • M: 7.5MP 3648×2056 Pixel
  • S: 2.1MP 1920×1080 Pixel

Bildgröße bei einem Seitenverhältnis von 1:1

  • L: 13MP 3664×3664 Pixel
  • M: 7.5MP 2736×2736 Pixel
  • S: 3.7MP 1920×1920 Pixel

 

Weitere Abhängigkeit: die sog. Smart Zoom-Funktion, mit der ein höherer optischer Zoomfaktor ohne Einbussen an der ursprünglichen Qualität erreicht wird, kann nur in den Bildgrößen M, S und VGA gewählt werden:

  • L: 30× (= Normal-Zoom)
  • M: 40×,
  • S: 56×,
  • VGA: 229x

Bei den Panasonic TZ-Modellen hieß diese Funktion "optischer Extra-Zoom = EZ". Näheres auf meiner Unterseite "Zoom".


Ich wähle des öfteren die Bildgröße "M", um einen höheren optischen Zoom und eine kleinere Dateigröße zu erreichen. Es lohnt sich fast nicht mehr, die Größe "S" wegen des erhöhten Zooms zu nehmen, denn dabei wird die Auflösung geringer und ich denke, dass man mit dem 60-fachen "Klarbild-Zoom" bessere Ergebnisse erzielt.

Seitenverhält.: 4:3

Nur mit dem Bildverhältnis 4:3 können die vollen 18 Megapixel (MP) für die Bildauflösung erreicht werden. Siehe Abhängigkeiten oben.

 

Die anderen Formate (3:2 --> 16MP, 16:9 --> 13MP, 1:1 --> 13MP) verwende ich eigentlich nie, sie sind für mich einfach zu "exotisch". Auch ist es nicht etwa so, dass z.B. beim 16:9-Format mehr Inhalte aufgenommen werden (im Sinne eines "weiteren" Weitwinkels). Nein es werden nur in der Höhe Bildinhalte abgeschnitten, die bei 4:3 oder 3:2 noch zu sehen wären - und das erledige ich dann lieber selber, in dem ich das Foto in der Nachbearbeitung so zuschneide, wie es mir gefällt.

Qualität: Fein

Bei feiner Bildqualitat beträgt die Bildgröße bei mir (Bildgröße 18M) durchschnittlich zwischen 5 und 7 MB. Es könnte auch die Qualität "Standard" ausgewählt werden, bei der eine höhere Komprimierungsrate zum Einsatz kommt. Durch die mittlerweile großen Speicherkarten macht eine geringere Qualität als "Fein" aus meiner Sicht keinen Sinn.

 

Ich nutze übrigens eine "Transcend SDHC UHS-I U3 Extreme 32GB" (95MB/s Lesen, 85MB/s Schreiben) mit der ich auf Grund ihrer Geschwindigkeit und auch wegen des günstigen Preises sehr zufrieden bin.

Panorama: Größe: 360°

Dieser Punkt, mit dem die Bildgröße für Panoramafotos festgelegt wird, ist nur auswählbar, wenn das Modusrad oben an der Kamera auf iPanorama (der Auswahlpunkt vor SCN) eingestellt ist.

 

Ich habe hier 360° ausgewählt, weil ich mich bei den ersten Panorama-Aufnahmen gewundert habe, warum die Panorama-Aufnahme beim Schwenken plötzlich abgebrochen wurde. Es müssen ja unter dieser Auswahl keine 360°-Panoramas erstellt werden... wenn man den Aufnahmeknopf losläßt wird die Panorama-Aufnahme beendet.

 

Weitere hier auswählbare Größen:

  • Standard: 3424 x 1920 Pixel
  • Breit: bis zu 4912 x 1920 Pixel
  • 360°: bis zu 11520 × 1080 Pixel

 

Man muss sich allerdings klar sein, dass die Bildqualität (Detaildarstellung) bei Aufnahmen, die mit dieser Funktion aufgenommen wurden, in keiner Weise mithalten kann mit Panorama-Fotos, die nachträglich mit Hilfe einer Bildbearbeitung aus Einzelbildern zusammengesetzt wurden! Zur Erstellung von Panorama-Fotos mit Hilfe der sehr guten Freeware "Autostitch" habe ich eine eigene Unterseite erstellt.

Panorama: Ausricht.: Rechts

Dieser Punkt, mit dem die Bildgröße für Panoramafotos festgelegt wird, ist nur auswählbar, wenn das Modusrad oben an der Kamera auf iPanorama (der Auswahlpunkt vor SCN) eingestellt ist.

 

Mit diesem Menüpunkt wird die Schwenkrichtung bei der Panorama-Aufnahme festgelegt:

  • Rechts: von links nach rechts
  • Links: von rechts nach links
  • Aufwärts: von unten nach oben
  • Abwärts: von oben nach unten

 

Bei der Panorama-Aufnahme ist zu beachten, dass im Display am Rand ein grau hinterlegter Bereich angezeigt wird, der bei der Aufnahme nicht aufgenommen wird!


Menüseite 2

Dateiformat: AVCHD

Hierbei handelt es sich um das Dateiformat für Filme.

  • XAVC S HD: hierbei handelt es sich um ein Sony-proprietäres HD-Filmformat, mit dem Filme in einer höheren Bitrate aufgenommen werden können. Das Format unterstützt maximal ausschließlich das für Consumer relevante UHD-Format mit 3.840 × 2.160 Pixeln. Im XAVC-S-Format können Full-HD-Filmaufnahmen in 50p oder 25p (PAL-Modus) sowie 60p, 30p und 24p (NTSC-Modus) statt mit 28 Mbit/s nun mit 50 Mbit/s aufgenommen werden können.
    Um Filme in diesem Format aufnehmen zu können, ist eine 64 GB SDXC-Speicherkarte mit der Geschwindigkeitsklasse 10 notwendig.
  • AVCHD: im AVCHD-Format können HD-Filme aufgezeichnet werden für HD-TV, die das Audio-Format "Dolby Digital" haben.
    Bei AVCHD-Filmen wird die Filmdateigröße auf 2GB begrenzt. Während einer Filmaufnahme wird bei Erreichung der Grenze dann automatisch eine neue Filmdatei angelegt.
  • MP4: In MP4-Dateien können multimediale Inhalte in Form von mehreren Audio- und Videospuren sowie Untertitel, 2D- und 3D-Grafiken und Bilder abgespeichert werden. Diese Inhalte lassen sich dann mit Hilfe geeigneter Software übers Internet streamen.
    Bei MP4-Filmen wird die Filmdateigröße auf 4GB begrenzt. Während einer Filmaufnahme wird bei Erreichung der Grenze die Aufnahme dann automatisch angehalten.

Die Bildqualität progressive/interlaced (p/i) und 50/25 wird mit dem nächsten Menüpunkt eingestellt.

 

Eine genauere Erklärung zu den Filmformaten AVCHD und MP4, die auch hier gültig ist,  befindet sich auf meiner Unterseite "Videos mit der tz"  --> Aufnahmeformate: Video - Bildqualität

Aufnahmeeinstlg.: 50p 28M(PS)

Die Auswahlmöglichkeit der Formate zur Bildqualität ist abhängig von im vorhergehenden Unterpunkt gewählten Dateiformat.

  • XAVC S HD  -->  50p 50Mbps und 25p 50Mbps  -->  Filme werden mit 1920 × 1080 (50p/25p) aufgenommen.
  • AVCHD: 50i 24Mbps (FX), 50i 17Mbps (FH), 50p 28Mbps (PS), 25P 24Mbps (FX), 25P 17Mbps (FH)  -->  Filme werden im Format 1920x1080 (50p/50i/25p) aufgenommen.
  • MP4: 1920x1080 50P 28Mbps, 1920x1080 25P 16Mbps, 1280x720 25P 6Mbps

Die Kamera kann auch 60i/60p aber nur für NTSC kompatible Geräte. Ist PAL ausgewählt (Menü Einstellungen "Köfferchen"  -->  Seite 3  -->  PAL/NTSC-Auswahl), werden nur die Auswahlmöglichkeiten 50p/50i und 25p angezeigt.

 

Erklärungen zum AVCHD-Format:

50i: Filme werden im AVCHD-Format mit 50 Halbbildern/s im Zeilensprungmodus (= interlaced) mit Dolby Digital-Ton aufgezeichnet.

50p: Filme werden im AVCHD-Format mit 50 Vollbildern/s im Progressivmodus (= progressive) mit Dolby Digital-Ton aufgezeichnet.
25p: Filme werden im AVCHD-Format mit 25 Vollbildern/s im Progressivmodus mit Dolby Digital-Ton aufgezeichnet.

Die Abkürzungen FX/FH/PS beziehen sich auf die Bitrate: FX = 24Mbps, FH = 17 Mbps, PS = 28Mbps.

 

Eine genauere Erklärung zum Unterschied "p" (progressive) und "i" (interlaced), die auch hier gültig ist,  befindet sich auf meiner Unterseite "Videos mit der tz"  --> Aufnahmeformate: Video - Bildqualität

Bildfolgemodus: Einzelaufnahme

In diesem Menü-Unterpunkt wird festgelegt, ob Einzelaufnahmen, Serienaufnahmen  oder sog. "Reihenaufnahmen" getätigt werden sollen. Dieser Menüpunkt kann auch direkt über das Stellrad (auf der linken Seite) auf der Rückseite der Kamera ausgewählt werden.

  • Einzelaufnahme: Es wird eine Aufnahme aufgenommen, dies ist der Standard-Modus.
  • Serienaufnahme: Bis zu maximal 10 Bildern können fortlaufend aufgenommen werden, während der Auslöser gedrückt ist. Die Geschwindigkeit kann durch links oder rechts drücken des Stellrads auf der Rückseite der Kamera festgelegt werden: "Hi" für 10 Bilder/Sekunde und "Lo" für 2 Bilder/Sekunde.
    Die Funktion "Serienaufnahme" ist nicht in allen Aufnahme-Modi wählbar: bei iSchwenk-Panorama, Szenenwahl (mit Ausnahme Fort. Sportaufnahme), bei Bildeffekten, Auto HDR und Multiframe-RM (ISO) sowie bei "Auslösen bei Lächeln" ist die Serienaufnahme nicht verfügbar!
  • Selbstauslöser: Die Kamera nimmt ein Bild mit dem Selbstauslöser auf, nachdem die vorgegebene Anzahl von Sekunden seit dem Drücken des Auslösers vergangen ist. Es können folgende Zeitintervalle gewählt werden (Stellrad links/rechts, s.o.): 2 Sek./5 Sek./10 Sek.
    Die Funktion "Selbstauslöser" ist nicht in allen Aufnahme-Modi wählbar: bei iSchwenk-Panorama, Szenenwahl "Ausnahme Fort. Sportaufnahme" sowie bei "Auslösen bei Lächeln" ist der Selbstauslöser nicht verfügbar!
  • Selbstaus (Serie): Die Kamera nimmt eine Serie von 3 Bildern (ohne weitere Änderung zwischen den Bildern) mit dem Selbstauslöser auf, nachdem die vorgegebene Anzahl von Sekunden seit dem Drücken des Auslösers vergangen ist. Es können folgende Zeitintervalle gewählt werden (Stellrad links/rechts, s.o.): 2 Sek./5 Sek./10 Sek.
    Diese Einstellung macht Sinn, um im Nachhinein das beste Bild auswählen zu können (z.B. Augen sind nicht geschlossen).
  • BRK-C Serienreihe: Bei niedergedrücktem Auslöser werden 3 Bilder mit jeweils unterschiedlicher Helligkeitsstufe (dunkler/normal/heller) aufgenommen. Der Helligkeitsabstand (zwischen -3,0 EV und +3,0 EV) kann festgelegt werden (Stellrad links/rechts, s.o.). Diese Funktion ist der Auto-Bracket-Funktion bei den Panasonic TZ-Modellen vergleichbar. Anders als bei den TZ-Modellen kann die HX-90 auch Serienreihen mit Blitz aufnehmen - wobei die Blitzintensität, s.u. "Blitzkompens." verändert wird!
  • BRK-S Einzelreihe: Vergleichbar mit der Auswahl oben, aber hier werden die 3 Bilder mit den unterschiedlichen Helligkeitsstufen nicht durch einmaliges Niederdrücken des Auslösers aufgenommen, sondern für jede Aufnahme muss der Auslöser erneut gedrückt werden.
  • BRK-WB Weißabgleichreihe: Drei Bilder werden aufgenommen, jedes mit unterschiedlichen Weißabgleich. Es können unterschiedliche Abweichungen gewählt werden (Stellrad links/rechts, s.o.): "Hi" für große Veränderungen des Weißabgleichs und "Lo" für kleine Veränderungen.
  • BRK-DRO-Reihe: Drei Bilder werden aufgenommen, jedes mit einer anderen Stufe des Dynamikbereich-Optimierungswerts. Es können unterschiedliche Abweichungen gewählt werden (Stellrad links/rechts, s.o.): "Hi" für große Veränderungen des Dynamikbereich-Optimierungswerts  und "Lo" für kleine Veränderungen.

 

Abkürzungen:

  • BRK = Bracketing (= Belichtungsreihe, mehrere Bilder werden aufgenommen, um dann zu einem Bild kombiniert zu werden - entweder automatisch oder hinterher per Software bei der Bildnachbearbeitung)
  • BRK-C = continuous (= fortlaufend, einmal Auslösen genügt)
  • BRK-S = single (0 einmal, der Auslöser muss jedes Mal (dreimal) betätigt werden)
  • BRK-WB = White Balance (= Weißabgleich)
  • BRK-DRO = Dynamic Range Optimizer (Verstärkung von Kontrast/Farbigkeit)


Einschränkungen:

  • Reihenaufnahmen (BRK-...) sind in den Aufnahmemodi Intelligente und Überlegene Automatik, Szenenauswahl und iSchwenk-Panorama nicht verfügbar!

 

Übergreifende Einstellungen zu den Reihenaufnahmen (Selbstauslöser, Reihenfolge) können mit den nachfolgenden Menüpunkt "Belicht.reiheEinstlg" vorgenommen werden.

Belicht.reiheEinstlg.:

Selbst. whrd. Reihe: dieser etwas kryptisch erscheinende Menüeintrag bedeutet: Selbstauslöser während Reihenaufnahme...

Hier wird also festgelegt, ob der Selbstauslöser während der Reihenaufnahme zum Einsatz kommen soll und wenn ja, welche Zeit bis zur jeweiligen Verschlussauslösung verstreichen soll:

OFF / 2 Sek. / 5 Sek. / 10 Sek.

 

Reihenfolge: hier wird die Aufnahmereihenfolge bei Belichtungs- und Weißabgleichsreihen festgelegt:  - --> 0 --> +  oder  0 --> - --> +

Blitzmodus: Standardeinstellung

Zunächst ist zu sagen, dass die Kamera nur mit ausgeklappten Blitz blitzen kann. Der Blitz wird über die Taste oben auf der Kamera, unterhalb des On/Off-Schalters ausgeklappt. Folgende Blitzfunktionen sind möglich:

 

  • Blitz aus: der Blitz ist immer ausgestellt
  • Blitz-Automatik: in dunkler Umgebung oder bei Gegenlicht wird der Blitz ausgelöst
  • Aufhellblitz: der Blitz wird immer ausgelöst
  • Langzeitsync (Slow): der Blitz wird immer ausgelöst. Die Verschlusszeit wird verlängert, so dass mehr Licht in die Kamera fällt und sowohl vom Motiv selbst als auch vom Hintergrund eine scharfe und helle Abbildung möglich ist.
  • Sync 2. Vorh. (Rear): der Blitz wird immer ausgelöst, unmittelbar vor dem Ende der Belichtung. Damit kann die Spur eines bewegten Objektes aufgenommen werden, z.B. eines fahrenden Autos oder einer gehenden Person.


Einschränkungen:

Die Auswahlmöglichkeit der Blitzmodi wird durch den ausgewählten Aufnahme-Modus (über das Modusrad oben an der Kamera) gesteuert. So ist es z.B. nicht möglich, im Modus "P" den Blitzmodus "Blitz aus" oder "Blitz-Automatik" zu wählen. Die Standardeinstellung im Modus "P" ist "Aufhellblitz" - d.h. die Kamera möchte im P-Modus immer blitzen...

 

Allerdings: wenn der Blitz nicht ausgeklappt wird, kann die Kamera nicht blitzen... Was aber auch dazu führen kann, dass die Aufnahme unterbelichtet sein kann, denn die Kameraautomatik erwartet ja in diesem Fall bei den entsprechenden Lichtverhältnissen eine Blitzauslösung...

 

Ich finde dieses Verhalten im P-Modus etwas "komisch"... ich würde, wenn überhaupt, eine Blitz-Automatik erwarten. Bei den Panasonic TZ-Modellen gibt es derartige Abhängigkeiten nicht. Allerdings steht dort der Blitz ja auch immer zur Verfügung und kann also nicht über Ausklappen oder Nicht-Ausklappen gesteuert werden.

Blitzkompens.: ±0.0

Mit dieser Einstellung kann die Intensität/Helligkeit es Blitzes geregelt werden. Die Belichtungskorrektur verändert aber auch die Verschlusszeit und die Blende.

 

Es ist ein Wert im Bereich zwischen -3,0 EV  und +3,0 EV wählbar. Ein höherer Wert (+) erhöht die Blitzintensität während ein niedrigerer Wert (-) diese verringert.

 

Abkürzungen:

  • EV = Exposure Value (= Licht-/Helligkeitswerte)

 

Einschränkungen:

  • Die Blitzkompensation ist bei manchen Aufnahme-Modi nicht verfügbar:
    Intelligente und Überlegene Automatik, Schwenk-Panorama und Szenenmodus.

Menüseite 3

Rot-Augen-Reduz.: Ein

Der Blitz wird vor der Aufnahme zweimal oder öfter ausgelöt, um dadurch die Pupillen zu verkleinern und den Rote-Augen-Effekt zu reduzieren  -->  Ein/Aus.

Fokusmodus: Einzelbild-AF

Mit diesem Auswahlpunkt wird die für das jeweilige Motiv passende Fokussiermethode ausgewäht.

  • Einzelbild-AF (AF-S): Der Fokus wird für jedes Einzelbild eingestellt und wird durch den halb herunter gedrückten Auslöser gespeichert. Diese Einstellung sollte für bewegungslose Motive verwendet werden.
  • Nachführ-AF (AF-C): Dieser Auswahlpunkt kommt nur im Film-Modus (Modusrad oben an der Kamera) zum Einsatz und wrd dann automatisch gesetzt. Der Auswahl-Punkt ist bei allen anderen Aufnahme-Modi nicht wählbar (ausgegraut).
  • Direkt.Manuelf. (DMF): mit diesem Auswahlpunkt wird eine Kombination aus zuerst automatischer Fokussierung (mit der AF-Speicherfunktion  = Fokussieren mit halbgedrückten Aulöser) und nachträglichen manuellen Fokus (mit Hilfe des Objektiv-Einstellrings) erreicht. Bei der nachträglich manuellen Fokussierung muss allerdings der Auslöser halb gedrückt bleiben. Man erspart sich damit das manuelle Fokussieren von Anfang an... dies mag hilfreich z.B. bei Makro-Aufnahmen sein.
  • Manuellfokus (MF): hiermit wird eine rein manuelle Fokussierung mit Hilfe des Objektiv-Einstellrings vorgenommen. Diese Methode kann versucht werden, wenn die anderen Fokussiermethoden nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben.

Die Mittel-AF-Verriegel. ist kein Auswahlpunkt unter diesem Menüpunkt "Fokusmodus" und befindet sich im Menü "Kameraeinstellungen" auf Seite 5, wo die AF-Veriegelung ein- und ausgeschaltet werden kann. Dieser Punkt gehört meines Erachtens aber zu diesem Themengebiet. Ist die Verriegelung nämlich eingeschaltet, dann kann die Motiv-Verfolgung nach Fokussierung auf ein bewegtes Motiv (z.B. Tier) durch Drücken der mittleren Bereichs im Einstellring auf der Rückseite der Kamera gestartet. Der Fokussierrahmen folgt dabei dem bewegten Motiv. zum geeigneten Zeitpunkt wird das Bild durch Drücken des Auslöser aufgenommen und das bewegte Motiv sollte scharf dargestellt sein. Die Mittel-AF-Verreigelung funktioniert nicht bei Verwendung des Digitalzooms, bei Aufnahmen im manuellen Fokussiermodus, bei der Auswahl mancher Szenen (Handgeh. bei Dämm und Anti-Beweg.-Unsch.) und bei Schwenk-Panorama-Aufnahmen.

 

Abkürzungen:

  • AF = Auto Focus
  • AF-S = Auto Focus Single (für Einzelbild)
  • AF-C = Auto Focus Continuous (bei Bewegung)

Fokusfeld: Breit

Hiermit wird der Bereich ausgewählt, der scharf dargestellt werden soll.

  • Breit: es werden alle Messzonen des Objektivs genutzt... das augenscheinlichste Motiv wird normalerweise in den Fokus gerückt - es ist nicht steuerbar, welcher Bereich im Fokus steht.
  • Mitte: Automatische Fokussierung auf ein Motiv in der Mitte des Bildes. Mit der AF-Speicherfunktion (halb gedrückter Auslöser) kann die Kamera nachträglich noch auf einen anderen Bildausschnitt versetzt werden und damit die Bildkomposition verändert werden. Der Fokus bleibt trotzdem auf die gleiche Entfernung zum Motiv gerichtet, auch wenn das Motiv jetzt an eine andere Stelle des Bildes versetzt wurde.
  • Flexible Spot: der AF-Messzonenrahmen kann mit Hilfe der Richtungstasten am Einstellrads auf der Rückseite der Kamera an eine beliebige Stelle des Bildes versetzt werden, um auf einen sehr kleinen, kleinen oder etwas größeren Bereich zu fokussieren. Die Einstellung der Größe des Spots Small/Medium/Large kann auch durch Drehen des Einstellrads auf der Rückseite der Kamera erreicht werden.
  • Erweit. Flexible Spot: Falls mit dem Flexible Spot nicht die gewünschte Scharfstellung erreicht wird, kann mit dem erweiterten Flexible Spot der Fokussierpunkt in einer zweiten Priorität auf Fokussierpunkte um den flexiblen Punkt erweitert werden. Der AF-Messzonenrahmen kann mit Hilfe der Richtungstasten am Einstellrads auf der Rückseite der Kamera an eine beliebige Stelle des Bildes versetzt werden.

AF-Hilfslicht: Auto

Das AF-Hilfslicht liefert ein Aufhelllicht für bessere Fokussierung auf ein Motiv in dunkler Umgebung. Mit dem roten AF-Hilfslicht kann die Kamera besser fokussieren, wenn der Auslöser halb niedergedrückt wird, bis der Fokus gespeichert ist.

Mit der Einstellung "Auto" wird das Hilfslicht wird verwendet, wenn es notwendig ist.

Ggf. könnte bei dieser Auswahl der Akku schneller entladen werden.

 

Einschränkungen:

  • Das AF-Hilfslicht wird beim iSchwenk-Panorama und bei manchen Szenenauswahlen (Landschaft, Sportaufnahme, Nachtszene, Tiere, Feuerwerk) und im Filmmodus nicht eingesetzt.

Belichtungskorr.: ±0.0

Mit der Belichtungskorrektur können Bilder durch Einstellung auf der Plus- oder Minusseite (+3/-3) heller oder dunkler gemacht werden. Filmaufnahmen können nur im Bereich +2/-2 angepasst werden.

 

Einschränkungen:

  • Ist der Programm-Modus "Manuelle Belichtung" (M) ausgewählt, kann die Belichtungskorrektur nur angewendet werden, wenn bei der ISO-Einstellung der Auswahlpunkt "ISO-Auto" eingestellt wurde.

ISO: ISO AUTO, ISO 80 - ISO 1600

Mit diesem Menüpunkt wird die Lichtempfindlichkeit eingestellt, d.h. je höher die Zahl, desto weniger Licht wird beim Fotografieren benötigt, desto mehr verringert sich die notwendige Belichtungszeit. Ein höherer Wert (ca. ab ISO 800) führt jedoch zu Bildrauschen und geringerem Kontrastumfang.

  • Multiframe-RM (= ISO AUTO): mit dieser Einstellung nimmt die Kamera automatisch mehrere Bilder nacheinander auf und kombiniert diese dann automatisch, um das Rauschen zu reduzieren. Der Rahmen, in dem sich die Auswahl bewegen soll, alle nachfolgenden ISO-Werte, inkl. ISO-AUTO sind wählbar und zusätzlich noch die ISO-Werte 6400 und 12800, kann über das Einstellrad (Rechtsdrücken und Einstellrad drehen) ausgewählt werden.
  • ISO AUTO (= AUTO): Die ISO-Empfindlichkeit wird je nach Motiv und vorhandenem Licht automatisch eingestellt. Der Rahmen, in dem sich die Auswahl bewegen soll (niedrigster und höchster Wert), z.B. ISO 80 - ISO 800 kann über das Einstellrad (Rechtsdrücken und Einstellrad drehen) eingeschränkt werden.
  • ISO 80 - ISO 3200: je höher der Wert, desto weniger Licht wird benötigt, desto größer das Rauschen (wird allerdings erst ab ca. ISO 800 zum Problem).


Abkürzungen:

  • RM = Rauschminderung


Achtung: die ISO-Werte ISO 6400 und ISO 12800 können also nur über die Einstellung Multiframe-RM (= ISO Auto) erreicht werden!


Achtung: Der hier zugehörige Menüpunkt "Hohe ISO-RM" befindet sich erst auf Menüseite 5 der Kameraeinstellungen!

 

Die oben genannten Klammerwerte (ISO AUTO und AUTO) sind die Kurznamen, die im ISO-Menü auf der linken Seite angezeigt werden.

Das ganze ist etwas missverständlich, da der Begriff "ISO AUTO" quasi zweimal verwendet wird: einmal als Kurzname für "Multiframe-RM" auf der linken Seite des Displays und einmal als Langname für "AUTO" im rechten Display-Bereich.


Menüseite 4

Messmodus: Multi

Mit dem Messmodus wird festgelegt, welcher Teil des Bildschirms für die
Bestimmung der Belichtung gemessen wird.

  • Multi: die Mehrfeldmessung misst automatisch das Licht in jedem Feld auf dem gesamten Bildschirm und ermittelt daraus die korrekte Belichtung für das gesamte Bild. 
  • Mitte: Misst die durchschnittliche Helligkeit des gesamten Bildes unter Betonung des mittleren Bereichs (mittenbetonte Messung).
  • Spot: Misst nur einen kleinen Punkt in der Mitte des Bildes (auf dem der Spot steht). Bei halb gedrücktem Auslöser werden die Daten der Spotbelichtung gespeichert und der Bildausschnitt kann verändert werden (z.B. im Makromodus wird aus bildkompositorischen Gründen eine Blume aus der Bildmitte auf die Seite versetzt). Diese Funktion ist sinnvoll, wenn sich das
    Motiv im Gegenlicht befindet, oder wenn ein starker Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund vorhanden ist.


Einschränkungen:

  • In den folgenden Aufnahme-Modi ist die Einstellung auf "Multi" fixiert und kann nicht verändert werden: Intelligente und Überlegene Automatik, Szenenwahl und Zoomfunktion außerhalb des optischen Zooms (und der letzte Punkt ist wirklich schade, da ich die Spot-Messung gerne auch bei Tele-Makros oder bei Mondfotografie verwendet habe, im Klarbildzoom ...).

Weißabgleich: Auto

Mit dem Weißabgleich kann die Farbtemperatur des Lichtes den Lichtverhältnissen am Aufnahmeort angepasst werden.

  • Auto (AWB): automatischer Weißabgleich (white balance), die Kamera erkennt die Lichtquelle automatisch und passt die Farbtemperatur des Bildes entsprechend an.
  • Tageslicht (Sonne): die Farbtemperatur wird dem Tageslicht angeglichen.
  • Schatten (Haus): die Farbtemperatur wird an Schattenverhältnisse  angeglichen.
  • Bewölkt (Wolke): Anpassung an bewölktem Himmel.
  • Glühlampe: Die Farbtemperatur wird an Orte mit Glühlampenlicht oder mit heller künstlicher Beleuchtung angepasst.
  • Leuchtst.: Kaltweiß: Anpassung an weißes Leuchtstofflampenlicht.
  • Leuchtst.: Tag. weiß: Anpassung an neutrales weißes Leuchtstofflampenlicht
  • Leuchtst.: Tageslicht: Anpassung an Leuchtstofflampenlicht bei Tageslicht
  • Blitz (WB): Anpassung an Blitzlicht.
  • Farbtmp./Filter: mit dieser Einstellungen können freie Farbkorrekturen vorgenommen werden: es kann die Kelvin-Zahl und die Farbtemperatur eingestellt werden (rechte Position des Einstellrades hinten an der Kamera).
  • Anpassung: Benutzt die in "Benutzer-Setup" (siehe nächster Punkt) gespeicherte Weißabgleicheinstellung.
  • Benutzer-Setup: In Szenen, bei denen sich das Umlicht aus verschiedenen Lichtquellen zusammensetzt, ist der Gebrauch des benutzerdefinierten Weißabgleichs zu empfehlen, um eine genaue Reproduktion von Weiß zu erzielen. Dazu wird die Kamera auf einen weißen Bereich ausgerichtet und zwar, dass er das AF-Feld in der Mitte ganz ausfüllt. Durch Drücken des mittleren Bereichs im Einstellrad, auf der Rückseite der Kamera, wird die Kamera auf diesen Wert kalibriert. Die kalibrierten Werte (Farbtemperatur und Farbfilter) werden angezeigt und registriert.
    Die Meldung "Benutzerdef. Weißabgl. fehlgeschlagen" gibt an, dass der Wert höher als der erwartete Bereich ist, wenn der Blitz für ein Motiv verwendet wird, dessen Farben im Bild zu hell sind. Wenn versucht wird, diesen Wert zu registrieren, wird die Anzeige auf der Aufnahmeinformationsanzeige orangefarben. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Aufnahme zwar möglich, aber es wird empfohlen, den Weißabgleich erneut einzustellen, um einen
    genaueren Weißabgleichwert zu erhalten.


Abkürzungen:

  • AWB = Automatic White Balance
  • WB = White Balance

 

Einschränkungen:

  • In den folgenden Aufnahme-Modi ist die Einstellung auf "Auto" fixiert und kann nicht verändert werden: Intelligente und Überlegene Automatik, Szenenwahl.

DRO/Auto HDR: Aus

Durch Unterteilen des Bilds in kleine Segmente analysiert die Kamera den Kontrast von Licht und Schatten zwischen Motiv und Hintergrund, um ein Bild mit optimaler Helligkeit und Abstufung zu erzeugen. Allerdings kann das Bild durch Nutzung des Features verrauscht sein, das aufgenommene Bild sollte dahingehend überprüft werden und ggf. ein anderer Level gewählt werden.

  • D.R Off: die Dynamikbereichsoptimierung und HDR sind ausgeschaltet.
  • DRO AUTO bzw. Lv1 - 5: Die Dynamikbereichsoptimierung korrigiert entweder die Helligkeit automatisch oder in den Optimierungsstufen Lv1 (schwach) bis Lv5 (stark).
  • Auto HDR bzw. EV 1,0 - 6,0: HDR erweitert den Bereich (die Abstufungen), so dass helle bis zu dunkle Bildabschnitte mit der korrekten Helligkeit aufgenommen werden können. Die Einstellung korrigiert die Belichtungsdifferenz automatisch oder in den Optimierungsstufen 1,0 EV (schwach) bis 6,0 EV (stark). Bei 2,0 EV werden drei Bilder mit den folgenden
    Belichtungsstufen komponiert: −1,0 EV, korrekte Belichtung und +1,0 EV.

 

Abkürzungen:

  • DRO = Dynamyic Range Optimizer (Verstärkung des Kontrasts, höhere Farbigkeit)
  • HDR = High Dynamic Range (detailreiche Wiedergabe hoher Helligkeitsunterschiede)
  • EV = Exposure Value (= Licht-/Helligkeitswerte)

 

Einschränkungen:

  • In den folgenden Aufnahme-Modi ist die Einstellung für DRO/Auto HDR auf "Aus" fixiert und kann nicht verändert werden: ISO-Wert = Multiframe RM, iSchwenk-Panorama oder ein Bildeffekt ist gewählt.
  • Bei den Szenenmodi: Sonnenuntergang, Nachtszene, Nachtaufnahme, Handgeh. bei Dämmerung, Anti-Beweg.-Unsch., Feuerwerk ist DRO auf "Aus" fixiert, bei den anderen Szenenmodi auf "Auto".
  • Auto HDR kann bei keiner Szenenauswahl gewählt werden.

Kreativmodus: Standard

Im Kreativmodus können für verschiedene Aufnahmesituationen passende Voreinstellungen gewählt werden, bei denen es für jede einzelne Auswahl möglich ist, Kontrast, Sättigung und Schärfe selbstständig zu verändern. Zusätzlich ist es möglich - anders als beim Szenenmodus (SCN) - die  Verschlusszeit und Blende zu beeinflussen. Folgende Aufnahmesituationen sind wählbar:

  • Standard: Für die Aufnahme verschiedener Szenen mit einer guten Abstufung und sehr guten Farben
  • Lebhaft: Die Sättigung und der Kontrast werden erhöht, um beeindruckende Aufnahmen farbenfroher Szenen und Motive zu ermöglichen, z. B. von Blumen, Frühlingslandschaften, blauem Himmel oder dem Meer.
  • Porträt: Porträtaufnahmen mit natürlichen Hauttönen und weicher, sifter Textur..
  • Landschaft: Sättigung, Kontrast und Schärfe werden erhöht, um eine lebhafte Umgebung einzufangen. Außerdem können ferne Landschaften mit dieser Einstellung stärker hervorgehoben werden.
  • Sonnenuntergang: die orange-roten Farbtöne eines Sonnenauf- oder untergangs werden hervorgehoben,
  • Schwarz/Weiß: für die Aufnahme von Schwarz-/Weiß-Bildern mit gutem Kontrast.
  • Sepia: für Aufnahmen in Sepia-Färbung. Die gesamte Bildfläche ist in den gelblich-bräunlichen Sepiatönen gehalten und hat einen reduzierten Farbumfang.

Die Einstellung von Konrtast, Sättigung und Schärfe wird durch Drücken der rechten/linken Position des Einstellrads hinten erreicht, der Wert (in einem Bereich von -3/+3) kann dann über Drehen des Einstellrads oder unten/oben Drücken verstellt werden.

  • Kontrast: Je höher der gewählte Wert ist, desto stärker wird der Kontrast zwischen Licht und Schatten betont, und desto größer ist der Effekt auf das Bild.
  • Sättigung: Je höher der gewählte Wert ist, desto lebhafter ist die Farbe. Bei einem niedrigeren Wert ist die Farbe des Bildes zurückhaltend und gedämpft. Bei Auswahl der Kreativmodi Schwarz/Weiß und Sepia kann die Sättigung nicht eingestellt werden.
  • Schärfe: Passt die Konturenschärfe an. Je höher der ausgewählte Wert ist, desto stärker werden die Konturen betont, während sie bei einem niedrigeren Wert fließender sind.


Einschränkungen:

  • In den folgenden Aufnahme-Modi ist die Einstellung auf "Standard" festgelegt und kann nicht verändert werden: Intelligente und Überlegene Automatik, Szenenwahl, Bildeffekte.

Bildeffekt: Aus

Mit den Bildeffekten können verschiedene kreative Effektfilter verwendet werden.

  • Aus: Die Funktion Bildeffekt wird deaktiviert.
  • Spielzeugkamera: Durch diesen Effekt wird ein weiches Bild mit schattierten Ecken und verminderter Schärfe erzeugt. Durch Drücken der linken/rechten Seite des Einstellrads können weitere Einstellungen vorgenommen werden um den Effekt zu beeinflussen: Normal, Kühl, Warm, Grün, Magenta.
  • Pop-Farbe: Es wird ein lebhafter, verstärkt farbiger Effekt erzielt.
  • Posterisation: Dieser Effekt bietet eine kontrastreiche, abstrakte Darstellung durch stark betonte Primärfarben oder durch reines Schwarzweiß. Durch Drücken der linken/rechten Seite des Einstellrads können weitere Einstellungen vorgenommen werden um den Effekt zu beeinflussen: Tontrennung: Farbe und Totrennung: S/W.
  • Retro-Foto: Dieser Effekt erzeugt das Aussehen eines gealterten Fotos mit Sepia-Farbtönen und verblasstem Kontrast.
  • Soft High-Key: Erzeugt einen sanften, weichen, hellen, transparenten Effekt durch wenig Kontrast.
  • Teilfarbe: Dieser Effekt erzeugt ein Bild, welches eine bestimmte Farbe behält, aber alle anderen Farben in Schwarzweiß umwandelt. Es können folgende Effektfarben gewählt werden: Rot, Grün, Blau, Gelb.
  • Hochkontr.-Mono: Dieser Effekt erzeugt ein besonders kontrastreiches Schwarz-/Weiß-Bild.
  • Weichzeichnung: Bei diesem Effekt wird der Kontrast vermindert, so dass ein weiches Bild mit sanften Lichteffekten entsteht. Die Weichzeichnung kann durch die folgenden Einstellungen reduziert und erhöht werden: niedrig, mittel, hoch
  • HDR Gemälde: Bei diesem Effekt werden drei Bilder zu einem kombiniert, welches durch Verstärkung der Farben und Details einen gemäldehaften Charakter annimmt. Der Effekt kann durch die folgenden Einstellungen reduziert und erhöht werden: niedrig, mittel, hoch.
  • Sattes Monochrom: Bei diesem Effekt werden drei Bilder zu einem Schwarz-/Weiß-Foto mit satten Tönen und hoher Abbildungsgenauigkeit kombiniert.
  • Miniatur: Erzeugt ein Bild, bei dem das Motiv stark betont und der Hintergrund beträchtlich verschwommen ist. Dieser Effekt ist besonders bei Aufnahmen von Miniaturmodellen beliebt. Durch weitere Einstellungen kann der Bereich gewählt werden, der scharf eingestellt wird: Auto, Oben, Mitte (Horizontal), Unten, Rechts, Mitte (Vertikal), Links.
  • Wasserfarbe: Dieser Effekt erzeugt ein Bild mit Farbverlauf- und Verwischungseffekten wie bei einem Aquarell.
  • Illustration: Bei diesem Effekt werden die Konturen besonders hervorgehoben, so dass ein illustrationsähnliches Bild erzeugt wird. Der Effekt kann durch die folgenden Einstellungen reduziert und erhöht werden: niedrig, mittel, hoch


Einschränkungen:

  • In den folgenden Aufnahme-Modi können die Bildeffekte nicht aktiviert werden: Intelligente und Überlegene Automatik, Szenenwahl, iSchwenk-Panorama.
  • Manche Bildeffekte sind bei Filmaufnahmen nicht verfügbar: Weichzeichnung, HDR Gemälde, Sattes Monochrom, Miniatur, Wasserfarbe, Illustration.

Fokusvergröß: -

Wird dieser Auswahlpunkt gewählt, dann wird einmalig im Bild ein roter Rahmen angezeigt. Durch Drücken in der Mitte des Einstellrads auf der Rückseite der Kamera wird der umrandete Ausschnitt vergrößert, beim zweiten Drücken wird der Ausschnitt noch weiter vergrößert und beim dritten Drücken wird der Fokuslupen-Modus beendet. Durch die Vergrößerung kann vor der Bildaufnahme die Fokussierung geprüft werden, dies macht natürlich nur Sinn bei der manuellen (MF) oder halb-manuellen (DMF) Fokussierungsmethode. Durch das Auslösen wird dann natürlich nicht der stark vergrößerte Fokuslupenbereich sondern der vorher eingestellte Bereich aufgenommen. Nach der Aufnahme wird die Funktion "Fokusvergrößerung" wieder aufgehoben.

 

Achtung: Die zu dieser Funktion passende Fokusvergröß.zeit, mit der der Zeitraum eingestellt wird, in dem das Bild vergrößert angezeigt wird, befindet sich nicht hier im Menü "Kameraeinstellungen" sondern bei den "Benutzereinstellungen", Menüseite 1! Hier kann die Vergrößerungszeit auf 2 Sekunden, 5 Sekunden oder unbegrenzt (also bis zum Drücken des Auslösers) eingestellt werden.

 

Ich finde diese Funktion nicht sehr hilfreich, weil umständlich... die Funktion muss für jedes Einzelfoto erneut eingestellt werden. Will man diese Funktion öfter nutzen, sollte man sie auf die FN-Taste legen, damit man sich wenigstens den Weg durch das Menü spart.

 

Einschränkungen:

Die Fokusvergrößerung kann nur im manuellen (MF) oder halb-manuellen (DMF) Fokus genutzt werden.

Menüseite 5

Hohe ISO-RM: Niedrig

Beim Fotografieren mit hoher ISO-Empfindlichkeit vermindert die Kamera progressiv das Rauschen, d.h. je höher die ISO-Einstellung, desto höher die Rauschminderung, desto weniger Details im entrauschten Bild. Während des "Entrauschungsvorgangs" wird ggf. eine Meldung angezeigt und es können keine Fotos aufgenommen werden.

  • Normal: aktiviert die normale Rauschminderung bei hohem ISO-Wert
  • Niedrig: aktiviert eine moderate Rauschminderung bei hohem ISO-Wert.


Nicht so gut finde ich, dass die ISO-Rauschminderung nicht abgestellt werden kann. Ich entrausche meine Bilder normalerweise lieber selber in der Bildnachbearbeitung, z.B. mit NeatImage. Das Entrauschen schluckt halt viele Details und macht ein "schwammiges" Bild - andererseits: ein stark verrauschtes Bild macht auch keine Freude. Meiner Meinung nach kann man ISO-Werte über 800, höchsten 1600, für größere Fotoformate sowieso vergessen. Höhere ISO-Werte ergeben aber trotzdem manchmal interessante Fotos.


Einschränkungen:

  • In den folgenden Aufnahme-Modi ist die "Hohe ISO-RM" nicht verfügbar:  Intelligente und Überlegene Automatik, Szenenwahl, iSchwenk-Panorama.

Mittel-AF-Verriegel.: Aus

Ist diese Funktion eingestellt, kann bei bewegten Motiven eine Motiv-Verfolgung gestartet werden. Dazu wird der Zielrahmen auf das bewegte Motiv ausgerichtet, die Mitte des Einstellrads gedrückt und die Zielverfolgung startet. Das Bild kann dann jederzeit aufgenommen werden. Wird kein Bild aufgenommen, dann kann die Motivverfolgung durch nochmaliges Drücken der Mitte des Einstellrads gestoppt werden.


Achtung: die Motiv-Verfolgung kann ggf. gestoppt werden. wenn das Motiv das Blickfeld verläßt und wieder zurückkehrt. Ebenso kann die Verfolgung gestoppt werden, wenn sich das Motiv unzureichend vom Hintergrund abhebt, zu schnell ist, zu groß oder zu klein, etc.


Einschränkungen:

  • Die Motiv-Verfolgung kann im Manuellen Foskussiermodus, bei Digital-Zoom, bei Szenenwahl "Handgeh. bei Dämm." und bei "Anti-Beweg.-Unsch" sowie beim iSchwenk-Panorama nicht verwendet werden.

Lächel-/Ges.-Erk.: Ein (registr. Gesicht)

Mit dieser Funktion erkennt die Kamera (registrierte) Gesichter und stellt automatisch Fokus, Belichtung und Blitz ein und führt eine Bildverarbeitung durch.

  • Aus: Die Funktion „Gesichtserkennung“ wird nicht genutzt.
  • Ein (registr. Gesicht): Ein registriertes Gesicht wird bei Verwendung der "Gesichtsregistr." mit einer höheren Priorität erkannt.
  • Ein: Ein Gesicht wird erkannt, ohne dem registrierten Gesicht eine höhere Priorität zuzuweisen.
  • Auslös. bei Lächeln: Lächelnde Gesichter werden automatisch erfasst und aufgenommen. Es kann ausgewählt werden, bei welcher Art von Lächeln (leichtes, normales, starkes Lächeln) die Kamera auslösen soll.

Wenn die Kamera  ein Gesicht erkennt, erscheint der graue Gesichtserkennungs-rahmen. Sobald die Kamera erkennt, dass ein Autofokus möglich ist, wird der Gesichtserkennungsrahmen weiß. Wird der Auslöser halb gedrücken, wird der Rahmen grün. Es können die Gesichter von bis zu acht Personen erkannt werden.


Für den Fall, dass eine Prioritätsfolge für jedes Gesicht mithilfe der Gesichtsregistrierung registriert wurde, wählt die Kamera automatisch das erste priorisierte Gesicht aus, und der Gesichtserkennungsrahmen um das Gesicht wird weiß. Die Gesichtserkennungsrahmen anderer registrierter Gesichter werden purpurrot.


Die Gesichtsregistrierung ist kein Menüpunkt in den "Kameraeinstellungen"... sie ist im Menü "Benutzereinstellungen", Menüseite 3 --> "Gesichtsregistr." zu finden. Es können die Gesichter von bis zu acht Personen registriert werden, dabei kann die Reihenfolge der Gesichtserkennung auch nachträglich noch verändert und umpriorisiert werden.


Wird ein Gesicht mit Hilfe der AF-Verriegelung (s.o.) verfolgt, während die Funktion "Auslösen bei Lächeln" ausgeführt wird,  erfolgt die Lächelerkennung nur für das "nachverfolgte" Gesicht.


Einschränkungen:

Die Gesichtserkennung kann nicht zusammen mit den folgenden Funktionen verwendet werden: Zoomfaktor außerhalb des optischen Zooms, iSchwenk-Panorama, Bildeffekt (Posterisation), bei Verwendung der Funktion "Fokusvergrößerung" und bei Szenenwahl "Landschaft", "Nachtszene" und "Sonnenunterg.".

Soft Skin-Effekt: Aus

Mit diesem Effekt erscheint das Gesicht und die Haut weicher, d.h., je nach Effektstufe (niedrig, mittel, hoch) werden die Konturen abgeflacht und ein wenig  verwaschen.  -->  Aus/Ein


Bessere Resultate lassen sich meines Erachtens mit Hilfe von Nachbearbeitungen, z.B. mit der Software "Portrait Professional" erzielen.

Auto. Objektrahm.: Aus

Mit dieser Funktion kann die Kamera Gesichter, Nahaufnahmemotive oder Motive, die durch die AF-Verriegelung verfolgt werden, automatisch beschneiden. Es wird das Originalbild und das beschnittene Bild gespeichert. Das beschnittene Bild wird in
derselben Größe wie das Originalbild aufgezeichnet.  -->  Aus/Auto

 

Ich verwende derartige Automatik-Funktionen im Normalfall nicht, weil ich die Bilder, die mich interessieren, per Software nachbearbeite und lieber selber zuschneide.

 

Einschränkungen:

Die automatische Bildbeschneidung kann bei einem Zoomfaktor außerhalb des optischen Zooms nicht verwendet werden.

Menüseite 6

Szenenwahl: Dieser Menüauswahlpunkt steht nur dann zur Verfügung, wenn der Modus "SCN" über das Moduswahlrad oben eingestellt wurde. Die Auswahl der entsprechenden Szene kann über das Einstellrad auf der Rückseite oder über den Objektiv-Einstellring erfolgen und muss nicht über die Menüpunkte unten vorgenommn werden. Das Einstellrad kann zur Szenenwahl allerdings nur dann komfortabel genutzt werden, wenn im Menü "Einstellung", Seite 2 die Modusregler-Hilfe auf Ein" gestellt wurde.


Die Szenenwahl bietet die für die jeweilige Aufnahmesituation bestmöglich abgestimmte Voreinstellungen. Es bestehen nur noch geringfügige Möglichkeiten der manuellen Anpassung. 


  • Portrait: nn
  • Fort. Sportaufnahme: nn
  • Landschaft: nn
  • Sonnenunterg.: nn
  • Nachtszene: nn
  • Handgeh. bei Dämm.: nn
  • Nachtaufnahme: nn
  • Anti-Beweg.-Unsch.: nn
  • Tiere: nn
  • Gourmet: nn
  • Strand: nn
  • Schnee: nn
  • Feuerwerk: nn
  • Soft Skin: nn
  • Hohe Empfindlk.: nn


Einschränkungen: nn

Film: nn

n

SteadyShot: Intelligent Aktiv

n

Auto. Lang.belich.: Ein

n

Mikro-Referenzpegel: Normal

n

Windgeräuschreduz.: Aus

Menüseite 7

Aufnahmetipps

n

Speicherabruf: nn

n

Speicher

n

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