Im Hinterautal zum Isarursprung

Das Hinterautal mit der jungen Isar
Das Hinterautal mit der jungen Isar

Gasthof Wiesenhof (1020 m)

Ausgangspunkt für die Erkundung des Hinterautals ist der öffentliche Karwendel-Parkplatz in der „Lend“ oder der öffentliche Parkplatz in der Hinterautalstraße (964 m) nach der Isarbrücke (beide gebührenpflichtig, 3 EUR/Tag). Von hier folgt man der Hinterautalstraße etwa 2 - 3 km entlang der Isar bis zum Gasthof Wiesenhof (ganzjährig bewirtschaftet, keine Übernachtungsmöglichkeit) am Fuße der Pleisenspitze.

 

Für die Hinterautalstraße biegt man in Scharnitz, von Norden kommend, vor der Kirche links ab. Achtung, den Abzweiger kann man leicht übersehen!

 

Beim Gasthof gibt es wenige, für die Gäste reservierte, Parkplätze. Im Wiesenhof kann man bei schönem Blick gut essen und schöne Ausflüge unternehmen (z.B. Gleirschklamm, Isarsteig, Karwendelsteg, Isar-Ursprung).

 

Kastenalm (1220 m)

Den Weg zum Isarursprung und zur Kastenalm am Talgrund kann man auf der rund 14 km langen Forststraße und ca. 290 m Anstieg gut mit dem Mountain Bike bewältigen. Vom öffentlichen Parkplatz im Hinterautal gibt es nur zwei kurze Anstiege, einer kurz vor dem Gasthaus Wiesenhof, der andere kurz danach auf die Gleirschhöhe. Ansonsten geht es nur sanft bergauf bei schönstem Rundumblick zur Kastenalm. Wer sich aber den langen Weg bis zur Kastenalm sparen möchte, kann auch das Taxi nehmen (Taxi Mair, Scharnitz, Tel. +43 5214 5363).

 

Ca. 2,5 km vor der Kastenalm befindet sich linker Hand in einem moosigen Wäldchen der sog. Isarursprung, ein Quellgebiet in dem aus mehreren kleinen Bächlein ganzjährig Wasser fließt. Weitere Quellbäche, wie zum Beispiel der Lafatscherbach, der als längster Quellbach der Isar in der Nähe des Hallerangerhaus entspringt, können im Sommer austrocknen und gelten deshalb nicht als offizieller Isar-Ursprung.

 

Ein Themen-Lehrpfad mit neuen Schautafeln, ein wunderschöner Rastplatz, einige Bänke und ein naturbelassener Steig direkt zu den ersten Quellen laden zum Verweilen und zum Entdecken ein.

 

Die Kastenalm wird von den Lalidererwänden und der Gleirsch-/Halltal-Kette umgeben. Für versierte Bergsteiger bietet sich noch vor der Kastenalm, kurz nachdem man den Birkkarbach (einen der Quellbäche der Isar) überquert hat, die Möglichkeit, links über den markierten Steig durch das Birkkar auf die Birkkarspitze (2749 m), dem höchsten Berg der Karwendelkette, aufzusteigen.

 

Halleranger Alm (1776 m) und Hallerangerhaus (1768 m)

Halleranger Alm (links) und Hallerangerhaus (rechts) von Westen (Praxmarerkarspitze) - wikipedia, Svíčková
Halleranger Alm (links) und Hallerangerhaus (rechts) von Westen (Praxmarerkarspitze) - wikipedia, Svíčková

Die Kastenalm bildet auch den Ausgangspunkt zum Hallerangerhaus auf 1768 m und vorher links abbiegend zum Alpengasthaus Halleranger Alm auf 1776 m, die man steil ansteigend nach ca. 5 km und 2 Stunden erreicht. Beide Hütten bieten Übernachtungsmöglichkeiten. Der Weg hinauf führt vorbei am Lafatscher Niederleger und weiter über die Kohleralm.

 

Der Lafatscherbach entspringt an der Hallerangeralm unterhalb der Speckkarspitze (2.621 m), aus einer als Isarquelle gekennzeichneten Quelle. Diese wird im Volksmund Lafatscherquelle genannt. Weiter fließt der Lafatscherbach nördlich des Kleinen und Großen Lafatscher, vorbei an der Kastenalm in westliche Richtung zum Isarursprung. Der dort entspringende kürzere Isarbach führt ganzjährig Wasser. Diese Quelle im Hinterautal wird als Ursprung der Isar bezeichnet, da der Lafatscherbach oft ausgetrocknet ist.

 

Das Hallerangerhaus ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins im Kohlerboden am Fuß von Speckkarspitze und Kleinem Lafatscher. Die Hütte befindet sich eingebettet zwischen der Hinterautal-Vomper-Kette und der Gleirsch-Halltal-Kette. Wegen der zentralen Lage und den zahlreichen Tourenmöglichkeiten ist die Hütte für Bergsteiger ein ausgezeichneter Stützpunkt bei mehrtägigen Touren und längeren Karwendeldurchquerungen.

 

Öffnungszeiten: Anfang Juni - Mitte Oktober

Schlafplätze Zimmerlager: 24
Schlafplätze Matratzenlager: 72
Schlafplätze Notlager: 12

 

Im Winter steht ein unverschlossener, beheizbarer Raum im Nebengebäude zur Verfügung mit 12 Schlafplätzen.

 

Das Hinterautal vom Westen aus gesehen, links die Hinterautal-Vomper-Kette, rechts der Hohe Gleirsch in der Gleirsch-Halltal-Kette - wikipedia, Tirolerbergwelten
Das Hinterautal vom Westen aus gesehen, links die Hinterautal-Vomper-Kette, rechts der Hohe Gleirsch in der Gleirsch-Halltal-Kette - wikipedia, Tirolerbergwelten

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